„Beschäftigte wollten starke Interessenvertretung“

„Beschäftigte wollten starke Interessenvertretung“

ThyssenKrupp Bilstein: Betriebsratswahl

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Ennepetal. 13 Kolleginnen und Kollegen, allesamt Mitglieder der IG Metall, sind in den neuen Betriebsrat bei ThyssenKrupp Bilstein gewählt worden. „Das Ergebnis zeigt, dass die Beschäftigten eine starke und geschlossene Interessenvertretung wollten“, so die beiden bisherigen Betriebsratsvorsitzenden Jürgen Battenfeld (Vorsitz) und Binali Ateser (Stellvertreter), die sich über ihr Ergebnis zufrieden zeigten.

Zur Wahl waren 795 Beschäftigte an den beiden Standorten in Ennepetal und Bochum aufgerufen. 471 Arbeitnehmer*innen (59%) warfen ihren Stimmzettel in die Wahlurne oder nutzten die Briefwahl. Die Resonanz hätte besser sein können, meint Binali Ateser, doch das sei der Struktur mit dem zweiten Standort in Bochum geschuldet. Das Ergebnis zeige jedoch, dass die Beschäftigten die Betriebsratsarbeit der vergangenen vier Jahre als positiv beurteilt hätten, stellen Binali Ateser und Jürgen Battenfeld übereinstimmend fest.

Akribisch werden die Stimmzettel ausgezählt

 

13 Betriebsratsmitglieder wurden gewählt

Erstmals wurden 13 statt bisher 11 Betriebsratsmitglieder gewählt. Im neugewählten Gremium sind vertreten (Reihenfolge nach Stimmenzahl): Binali Ateser, Jürgen Battenfeld, Ursula Stork, Marion Brauckhoff, Karsten Eckstädt, Reiner Hesterberg, Friedrich Sporket, Sascha von Ahlen, Thilo Reimann, Dark Bontkowski, Martin Burchert, Ugur Avsar und Moritz Fraune.

Die ersten drei Ersatzkandidaten sind: Bernd Möller, Kemal Incoglu und Norbert Rüggeberg. In das Betriebsratsgremium wurden zum ersten Mal gewählt: Sascha von Ahlen, Martin Burchert, Moritz Fraune und Ugur Avsar.

Die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Gevelsberg-Hattingen, Clarissa Bader freute sich ebenfalls über das gute Ergebnis: „Die Beschäftigten wissen, dass ihre Interessen gegenüber der Arbeitgeberseite bei ThyssenKrupp Bilstein vom Betriebsrat und der IG Metall erfolgreich vertreten werden.“

Foto: TKB – Unter kritischen Blicken wird das Endergebnis errechnet – Foto: IGM GH

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