La fábrica será cerrada. Basta!

La fábrica será cerrada. Basta!

Jeco: Chef der CIE Mahindra Forgings Europe senkt den Daumen

Gevelsberg – Die Botschaft die Javier Curras aus Spanien mitbrachte, lautete unmissverständlich: La Fábrica será cerrada. Basta! Der Chef der CIE Mahindra Forgings Europe eilte nach Gevelsberg, um der Jeco-Belegschaft mitzuteilen: Es bleibt dabei – die Fabrik (Gesenkschmiede in Gevelsberg) wird geschlossen. Basta.

Den Mut den Beschäftigten die Absage zu ihrem Konzept zur „Fortführung der Produktion“ am Standort Gevelsberg von Angesicht zu Angesicht mitzuteilen, brachte er dann doch nicht auf. Javier Curras und Geschäftsführer Burkard Rausch trafen sich in den firmeneignen Konferenzräumen nur mit dem Betriebsrat. Die IG Metall wollte er auch nicht am Tisch sehen. Das Wort Mitbestimmung scheint in Spanien und Indien ein Fremdwort zu sein.

Einleitend bedankten sich die Konzernverantwortlichen beim Betriebsratsgremium mit Michael Jaenecke an der Spitze für die „guten Überlegungen der Interessenvertretung“ zum Erhalt des Produktionsstandortes und der meisten Arbeitsplätze in Gevelsberg. Doch die „Konzentration auf die mechanische Bearbeitung“, wie es der Betriebsrat und die Belegschaft vorschlage, passe nicht in die strategischen Planungen des Konzerns: Für die CIE Mahnindra Forgings Europe-Gruppe sei „das Schmieden das Kerngeschäft“. Die Bearbeitung wolle man künftig dazu kaufen. Deshalb bleibe es dabei: Das Werk Gevelsberg wird geschlossen.

Foto 2_Arschkarte
Also im Klartext: Die Anteilseigner bzw. Geschäftsführer, die durch Missmanagement den Investitionsstau in der Schmiede zu verantworten haben, nehmen diesen Grund – statt Geld in die Hand zu nehmen – zum Anlass, um die Gesenkschmiede zu schließen und schieben dann arrogant die Erklärung hinterher. Das Schmieden ist unser Kerngeschäft. Deshalb müssen wir das Werk einschließlich der Bearbeitung stilllegen und womöglich die Kunden vergraulen. Schlimmer kann man Beschäftigte und ihre Familien, die um ihre Zukunft bangen, nicht verarschen.

Für die IG Metall-Bevollmächtigte Clarissa Bader ist „der Apfel noch nicht geschält“. Nun gehe
es darum, mit der Geschäftsführung den „weiteren Fahrplan“ zu besprechen und die Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan vorzubereiten.

 

Foto 1: Jeco-Beschäftigte bei einer Aktion vorm Werkstor
Foto 2: Jeco-Kollege zeigt deutlich, was er gezogen hat….
Fotos: IGM-GH

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